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Jugendliche als Zielgruppe
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Jugendliche Zielgruppen erfolgrech bewerben
Jugendliche als Zielgruppe: Das müssen Sie beachten
Die größte Datenbank mit Adressen und Kundenkontakten ist wertlos, wenn sich
Ihre Zielgruppe nicht von Ihnen angesprochen fühlt. Vor allem den Nerv von
Jugendlichen zu treffen, erweist sich oft als eine Herausforderung für
Unternehmen.
Bei der Ansprache jugendlicher Zielgruppen gilt es, besonderes Gespür und auch
Sensibilität zu beweisen: Jugendliche befinden sich noch in der Entwicklung und
sind daher leichter beeinflussbar als Erwachsene. Das bedeutet eine große
Chance, aber gleichzeitig auch eine große Verantwortung für ein Unternehmen.
Welche grundlegenden Regeln sollten Sie bei der Marketing-Kommunikation für
junge Zielgruppen berücksichtigen?
Seien Sie authentisch!
Bei keiner anderen Zielgruppe sind Authentizität und Glaubwürdigkeit wichtiger
als bei Jugendlichen: Übertriebener, aufgesetzter Jugendjargon in Ihrer Werbung
oder in Ihren Mailings kommt ebenso negativ an wie große Versprechungen, die Sie
am Ende nicht halten können. Ihre junge Zielgruppe mag zwar zunächst naiver sein
als Erwachsene und leichter Vertrauen zu Ihnen und Ihren Produkten aufbauen.
Doch fühlen sich Jugendliche nicht ernst genommen, sind sie schnell und noch
schlimmer - auch in Zukunft - als Kunden verloren.
Wecken Sie Neugier!
Nutzen Sie die Begeisterungsfähigkeit, die Neugier und das Bedürfnis nach
Abwechslung von Jugendlichen: Neues und Unbekanntes stößt in dieser Altersgruppe
auf eine besonders hohe Resonanz. Entwickeln Sie Werbe- und
Kommunikationskonzepte, die sich deutlich von Ihrer Konkurrenz abheben und
erfrischend anders sind: Warum Ihre Werbebotschaft anstatt in einem langweiligen
Textmail nicht in unterhaltenden Online-Features wie animierten E-Cards oder
originellen Browser-Games verpacken? Eine gezielte und konsequente
Marktforschung hilft, die genauen Interessen Ihrer Zielgruppe festzustellen und
rechtzeitig Trends zu erkennen.
Kommunizieren Sie klar!
Eindeutige und klare Botschaften sind gerade bei unerfahrenen Jugendlichen
wichtig: Vermeiden Sie in Ihren Texten und Werbemitteln Zweideutigkeiten,
komplizierte Formulierungen, Fremdwörter oder Ironie. Sie laufen damit Gefahr,
von der jungen Zielgruppe nicht verstanden zu werden. Als Reaktionen sind
Ablehnung oder Desinteresse zu erwarten. Versuchen Sie dagegen zu
emotionalisieren, Begeisterung zu wecken – benutzen Sie anschauliche Bildsprache
in Ihren Werbetexten und arbeiten Sie mit möglichst vielen Fotos und Grafiken.
Mehr noch als bei erwachsenen Kunden gilt das Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als
1000 Worte!
Machen Sie sich besonders!
Was können Sie, was Ihre Mitbewerber nicht können? Die Abgrenzung zu Ihrer
Konkurrenz muss bei der Kommunikation mit jungen Kunden besonders deutlich
erfolgen, denn der Identifikationsfaktor spielt bei Jugendlichen eine große
Rolle. Sie besitzen ein hohes Markenbewusstsein und definieren sich viel stärker
als Erwachsene über Produkte oder Dienstleistungen, die sie, ihre Freunde bzw.
die breite Masse Gleichaltriger in Anspruch nehmen.
Jugendliche mögen als Zielgruppe ein gewisses Fingerspitzengefühl und auch
Engagement von Unternehmen fordern. Doch der Einsatz lohnt sich: Junge
Zielgruppen stellen den Markt der Zukunft dar. Wer diese Kunden frühzeitig an
sich binden kann, sichert sich die besten Chancen auf einen langfristigen
geschäftlichen Erfolg.
Michael Bauer, Medieningenieur
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