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Internationales Direktmarketing
Marketing von CEBUS
Aktuelles und relevantes Marketingwissen von bekannten Fachautoren
steht Ihnen hier zur Verfügung. Für erfolgreiche Marketingaktionen, für
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Übersicht
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Marketing Experts contributing for CEBUS: Michael Bauer, Maria Angela Dispinzeri,
Marion Frettlöh, Claudia Göhnermeier, Markus Grutzeck, Constanze Hacke, Richard Lamers, Michelle Nicholson,
Marco Richter, Abigail Shone, John Sinit, Christina Wendt, Dominic B. Wright
Internationale Branchencodes
Haben Sie schon einmal überlegt, was z.B. "Bohnensprossenanbau im Gewächshaus"
auf Englisch oder Italienisch heißt? Gibt es das überhaupt? Abhilfe schaffen
die internatonalen Branchencodes, die wir unter
SIC + NACE bereitstellen. Die wichtigsten Codes sind:
SIC: Brancheneinteilung der USA, international häufig verwendet
NACE: EU-System zur einheitlichen Klassifizierung in Europa
WZ: Deutsche Fassung der NACE Codes, mit länderspezifischen Details
Werbechancen im Ausland
Internationales
Direktmarketing
Was muss beim internationalen Direktmarketing beachtet werden? Welches
sind die ersten Schritte? Welche Ansprechpartner sind zu empfehlen?
Der steigende weltweite Wettbewerb zwingt inzwischen auch
mittelständische Unternehmen ihre Werbeaktivität nicht mehr
nur auf nationale Märkte zu beschränken. Internationales
Direktmarketing stellt diese Firmen oftmals vor eine große
Herausforderung, gerade weil ihnen hier die nötige Erfahrung
fehlt.
Recherchieren und studieren…
Wo also beginnen? Klare Antwort: Wer im Ausland werben will, sollte
zunächst die fremden Märkte genau studieren. Es gilt
zunächst zu prüfen, welche Länder die meisten Chancen
für ein Unternehmen und seine Produkte bzw. Dienstleistungen
versprechen. Entspricht die bisherige
nationale Zielgruppe auch der im
Ausland? Welche Wünsche, Bedürfnisse und (Werbe-)Gewohnheiten
hat die potenzielle internationale Kundschaft? Sind besondere
kulturelle Unterschiede zu beachten?
All diese Fragen sollten systematisch geklärt werden, bevor es an
die konkrete Planung der Werbemaßnahmen geht. Die detaillierten
Studien großer, international tätiger
Marktforschungsunternehmen wie der GfK Gruppe (www.gfk.com), dem Market
Research Service Center der Deutschen Post (www.dp-dhl.de) oder TNS
Infratest (www.tns-infratest.com) stellen dafür die wichtigsten
Informationsquellen dar.
Nicht verzagen, Deutsche Post fragen…
Mailings zählen auch im Ausland zu den beliebtesten und
gängigste Werbemitteln und bieten sich daher besonders für
den Einstieg in das Direktmarketing über die Grenze hinaus an. Als
nächstes stellen sich die Fragen nach dem „Wie“: Wie
hat ein Mailing in einem bestimmten Land auszusehen – gibt es
Standards oder rechtliche Vorschriften? Wie wird der Versand
abgewickelt und wie viel wird das kosten?
Kompetenter und erfahrener Ansprechpartner ist hier klar die Deutsche
Post AG, die auf individuelle Dialogmarketinglösungen für
Unternehmen spezialisiert ist. Einfache Werbesendungen ins Ausland sind
schon ab 40 Cent pro Stück denkbar. Eine genaue Preisliste, eine
Übersicht über alle relevanten Dienstleistungen der Deutschen
Post sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich unter
www.direktmarketing.de. In vielen Fällen lohnt sich auch eine
Zusammenarbeit mit der Swiss Post, bei der die Tarife für einige
Länder und für bestimmte Briefformate noch günstiger
ausfallen. Mehr Infos dazu gibt es auf www.ghp.de
oder direkt bei www.swisspost.ch.
Wie gut ist nun aber tatsächlich die Chance von Mailings im
Ausland, vor allem wenn auch eine Werbeantwort durch die Kunden
angestrebt wird? Die Erfolgsquote gilt besonders in Ländern mit
geringem Werbeaufkommen als günstig, in denen die Märkte noch
nicht gesättigt sind. Dort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass
Mailings wirklich noch von den Empfängern gelesen werden und eine
Reaktion auslösen. Innerhalb Europas bergen damit vor allem die
Länder im Osten großes Potenzial. Zu sehr pauschalisieren
sollte man aber nicht: Allein auf das vorhandene Potenzial ist kein
Verlass!
Andere Länder, andere Sitten…
Noch einmal sei die genaue Analyse von Marktforschungsstudien
empfohlen. Gut zu wissen: Polen mögen es bei der Werbung
möglichst bunt und witzig und antworten lieber auf dem Postweg als
per Internet*! Deshalb Achtung: Gerade da Kunden im Ausland andere
Erwartungen und Gewohnheiten haben, genügt nicht eine
1-zu-1-Übertragung der deutschen Mailings. Auch bei vermeintlich
guten Kenntnissen einer Fremdsprache sollten Übersetzungen immer
professionellen Übersetzungsdiensten [Beispiele:
www.24translate.de,
www.transprojekt.de,
www.genial-translations.de]
überlassen werden. Besonders im Englischen machen die kleinen,
aber feinen Nuancen zwischen „British English“ und
„American English“ oft den entscheidenden Unterschied.
Definitiv ein Job für echte Muttersprachler!
Werbesendungen für das deutschsprachige Ausland verursachen
sicherlich weniger Anpassungsaufwand, was Inhalt und Layout angeht.
Besonders vielversprechend erscheinen Mailings in Österreich:
Trotz eines insgesamt sehr hohen Werbeaufkommens werden diese dort von
93 Prozent der Verbraucher gelesen, die Hälfte davon tut dies
sogar regelmäßig. Mit 17 Prozent liegt auch der Anteil
derjenigen, die mehrmals jährlich auf ein Mailing reagieren, sehr
hoch*.
Weitere hilfreiche Erkenntnisse aktueller Mafo-Studien fasst das Buch
„Internationales Direktmarketing: Grundlagen, Best Practice,
Marketingfakten“ (ISBN 3409142398, Gabler Verlag) kompakt
zusammen. Eine Pflichtlektüre für alle, die sich tiefer in
das Thema einlesen wollen!
* Quelle: TNS Infratest, MRSC/Deutsche Post, 2005
Michael Bauer, Medieningenieur
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