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Internationale Branchencodes

Haben Sie schon einmal überlegt, was z.B. "Bohnensprossenanbau im Gewächshaus" auf Englisch oder Italienisch heißt? Gibt es das überhaupt? Abhilfe schaffen die internatonalen Branchencodes, die wir unter SIC + NACE bereitstellen. Die wichtigsten Codes sind:
SIC: Brancheneinteilung der USA, international häufig verwendet
NACE: EU-System zur einheitlichen Klassifizierung in Europa
WZ: Deutsche Fassung der NACE Codes, mit länderspezifischen Details

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Werbechancen im Ausland

Internationales Direktmarketing

Was muss beim internationalen Direktmarketing beachtet werden? Welches sind die ersten Schritte? Welche Ansprechpartner sind zu empfehlen?

Der steigende weltweite Wettbewerb zwingt inzwischen auch mittelständische Unternehmen ihre Werbeaktivität nicht mehr nur auf nationale Märkte zu beschränken. Internationales Direktmarketing stellt diese Firmen oftmals vor eine große Herausforderung, gerade weil ihnen hier die nötige Erfahrung fehlt.

Recherchieren und studieren…

Wo also beginnen? Klare Antwort: Wer im Ausland werben will, sollte zunächst die fremden Märkte genau studieren. Es gilt zunächst zu prüfen, welche Länder die meisten Chancen für ein Unternehmen und seine Produkte bzw. Dienstleistungen versprechen. Entspricht die bisherige International Marketingnationale Zielgruppe auch der im Ausland? Welche Wünsche, Bedürfnisse und (Werbe-)Gewohnheiten hat die potenzielle internationale Kundschaft? Sind besondere kulturelle Unterschiede zu beachten?

All diese Fragen sollten systematisch geklärt werden, bevor es an die konkrete Planung der Werbemaßnahmen geht. Die detaillierten Studien großer, international tätiger Marktforschungsunternehmen wie der GfK Gruppe (www.gfk.com), dem Market Research Service Center der Deutschen Post (www.dp-dhl.de) oder TNS Infratest (www.tns-infratest.com) stellen dafür die wichtigsten Informationsquellen dar.

Nicht verzagen, Deutsche Post fragen…

Mailings zählen auch im Ausland zu den beliebtesten und gängigste Werbemitteln und bieten sich daher besonders für den Einstieg in das Direktmarketing über die Grenze hinaus an. Als nächstes stellen sich die Fragen nach dem „Wie“: Wie hat ein Mailing in einem bestimmten Land auszusehen – gibt es Standards oder rechtliche Vorschriften? Wie wird der Versand abgewickelt und wie viel wird das kosten?

Kompetenter und erfahrener Ansprechpartner ist hier klar die Deutsche Post AG, die auf individuelle Dialogmarketinglösungen für Unternehmen spezialisiert ist. Einfache Werbesendungen ins Ausland sind schon ab 40 Cent pro Stück denkbar. Eine genaue Preisliste, eine Übersicht über alle relevanten Dienstleistungen der Deutschen Post sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich unter www.direktmarketing.de. In vielen Fällen lohnt sich auch eine Zusammenarbeit mit der Swiss Post, bei der die Tarife für einige Länder und für bestimmte Briefformate noch günstiger ausfallen. Mehr Infos dazu gibt es auf www.ghp.de oder direkt bei www.swisspost.ch.

Wie gut ist nun aber tatsächlich die Chance von Mailings im Ausland, vor allem wenn auch eine Werbeantwort durch die Kunden angestrebt wird? Die Erfolgsquote gilt besonders in Ländern mit geringem Werbeaufkommen als günstig, in denen die Märkte noch nicht gesättigt sind. Dort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Mailings wirklich noch von den Empfängern gelesen werden und eine Reaktion auslösen. Innerhalb Europas bergen damit vor allem die Länder im Osten großes Potenzial. Zu sehr pauschalisieren sollte man aber nicht: Allein auf das vorhandene Potenzial ist kein Verlass!

Andere Länder, andere Sitten…

Noch einmal sei die genaue Analyse von Marktforschungsstudien empfohlen. Gut zu wissen: Polen mögen es bei der Werbung möglichst bunt und witzig und antworten lieber auf dem Postweg als per Internet*! Deshalb Achtung: Gerade da Kunden im Ausland andere Erwartungen und Gewohnheiten haben, genügt nicht eine 1-zu-1-Übertragung der deutschen Mailings. Auch bei vermeintlich guten Kenntnissen einer Fremdsprache sollten Übersetzungen immer professionellen Übersetzungsdiensten [Beispiele: www.24translate.de, www.transprojekt.de, www.genial-translations.de] überlassen werden. Besonders im Englischen machen die kleinen, aber feinen Nuancen zwischen „British English“ und „American English“ oft den entscheidenden Unterschied. Definitiv ein Job für echte Muttersprachler!

Werbesendungen für das deutschsprachige Ausland verursachen sicherlich weniger Anpassungsaufwand, was Inhalt und Layout angeht. Besonders vielversprechend erscheinen Mailings in Österreich: Trotz eines insgesamt sehr hohen Werbeaufkommens werden diese dort von 93 Prozent der Verbraucher gelesen, die Hälfte davon tut dies sogar regelmäßig. Mit 17 Prozent liegt auch der Anteil derjenigen, die mehrmals jährlich auf ein Mailing reagieren, sehr hoch*.

Weitere hilfreiche Erkenntnisse aktueller Mafo-Studien fasst das Buch „Internationales Direktmarketing: Grundlagen, Best Practice, Marketingfakten“ (ISBN 3409142398, Gabler Verlag) kompakt zusammen. Eine Pflichtlektüre für alle, die sich tiefer in das Thema einlesen wollen!

* Quelle: TNS Infratest, MRSC/Deutsche Post, 2005

Michael Bauer, Medieningenieur

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