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Erfolgsfaktor Bestandskundenpflege
Marketing von CEBUS
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Personalisierte Werbung, Privatbereich
"An alle Haushalte"
oder lieber
"Sehr geehrter Herr Schröder?"
Eine personalisierte Werbung spricht den Empfänger namentlich und direkt an. Das
garantiert einen besseren Werbeerfolg, denn wer möchte schon einer unter
mehreren Millionen Haushaltsempfängern sein?
Warum ist die Bestandskundenpflege so wichtig für den
Unternehmenserfolg?
Erfolgsfaktor Bestandskundenpflege
Warum ist die Bestandskundenpflege so wichtig für den
Unternehmenserfolg?
Durch Maßnahmen der Bestandskundenpflege wird Nähe zum Kunden hergestellt.
Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Kunden noch persönlich kennen,
können sich hier positiv von ihren Mitbewerbern abheben. Kunden, die deutlich
oder wiederholt im Zahlungsverzug sind, sollten nur noch gegen sofortige
Barzahlung oder Nachnahme bedient werden. Schlüsselkunden mit hohen Umsätzen,
sogenannten Key Accounts, gebührt besondere Aufmerksamkeit, da sie maßgeblich
zum Unternehmenserfolg beitragen. Die Kundenzufriedenheit kann durch
Bestandskundenpflegeaktivitäten gezielt gefördert werden. Indem der Kunde die
Interaktionen mit dem Unternehmen positiv und konform zu seinen eigenen Zielen
bewertet, wird eine Kundenbindung aufgebaut und gefestigt. Der zufriedene Kunde
wird zum Wiederholungskäufer. Im Idealfall kommt es zur Weiterempfehlung des
Unternehmens und damit verbunden zu Neukunden. Diese Empfehlungskunden werden
dann ebenfalls zu Käufern und generieren Umsätze. Die Kosten für die
Neukundenakquise werden durch die neu generierten Empfehlungskunden und die
Wiederholungskäufer verringert. Gut durchdachte und gezielt umgesetzte Maßnahmen
der Bestandskundenpflege dienen der langfristigen Umsatzsicherung und führen zu
Kosteneinsparungen führen.
Welche Maßnahmen der Bestandskundenpflege gibt es?
Cross-Selling: Beim Cross-Selling werden dem Kunden bei der Auswahl eines
Artikels weiteren thematisch passende Artikel zum Kauf angeboten. Dies kann im
klassischen Verkaufsgespräch zwischen Verkäufer und Kunden geschehen.
Cross-Selling wird zunehmend auch in Onlineshops umgesetzt. Wie so etwas in der Praxis
aussieht, kann man auf amazon.de oder
libri.de anschauen.
Onlineshops mit
zahlreichen Erweiterungen, wie das Cross-Selling-Modul, sind auch für kleine
Firmen erschwinglich. Hierbei sei insbesondere auf die freeware osCommerce
hingewiesen.
Upgrading: Beim Upgrading wird dem Bestandskunden ein höherwertiges
Produkt oder eine höherwertige Dienstleistung angeboten. Als Beispiel kann ein
Callcenter-Vertrag genannt werden, den ein Handelsvertreter mit vielen
Aussendienstterminen abschließt. Bei der Standard-Variante werden Anrufe für den
Handelsvertreter nur innerhalb der Geschäftszeiten von 8-18 Uhr vom Callcenter
angenommen. Nach dem Upgrading hat der Kunde einen Callcenter-Vertrag, bei dem
Anrufe rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr vom Callcenter angenommen werden.
Standard- und Individuallösungen:
Beim Anbieten von Standard- und Individuallösungen wird den unterschiedlichen
Kundenwünschen bezüglich Preis und Leistung Rechnung getragen. Ein Kunde, der
sehr auf den Preis schaut, wird beispielsweise Mode „von der Stange“ kaufen. Ein
zahlungskräftiger Kunde, mit dem Wunsch nach Leistung, wird eher maßgefertigte
Mode oder teure Markenmode kaufen. Ebenso wird ein preisbewusster Kunde eine
Standardsoftwarelösung kaufen, während ein leistungsbewußterer Kunde
möglicherweise eine Individualprogrammierung vorzieht.
Besondere Anreize:
Je nach Branche und Kundengruppe sind hier viele Möglichkeiten denkbar. Um
Großkunden zu halten sind sicherlich Mengenrabatte ein geeignetes Mittel.
Sonderangebote können für Standardkunden in Frage kommen. Als weitere Anreize
kommen Ratenzahlungsmöglichkeit, kulante Skontoregelungen, Boni und Zugaben in
Frage.
Austrittsbarrieren und Vertragsklauseln:
Vertragliche Gestaltung kann verhindern, dass der Kunde spontan zu einem
Mitbewerber wechselt. Hier sind insbesondere Vertragslaufzeit und
Kündigungsfristen zu nennen. Wenn beispielsweise ein Versicherungskunde mit der
Kfz-Versicherung zu einer anderen Gesellschaft wechseln möchte, dann hat er
bestimmte Termine und Fristen zu wahren. Als Austrittsbarriere kann bei einigen
Anbietern hinzukommen, dass der Versicherungskunde Vergünstigungen auf andere
Versicherungsverträge bei der alten Versicherungsgesellschaft verliert, weil er
nach der Kündigung dort weniger Verträge laufen hat.
Wie erfahre ich, ob meine Bestandskunden zufrieden sind und was sie denken?
Hierzu gibt es die Möglichkeit der Kundenzufriedenheitsbefragung. Um die nötige
Objektivität zu wahren, bietet sich hier die Beauftragung eines externen
Anbieters an. Um geeignete Anbieter für die Befragung zu finden, bietet sich
eine kostenlose Suchanfrage auf
call-center.de oder
callcenter-ausschreibung.com an.
Christina Wendt, Diplom-Kauffrau (FH)
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