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Twitter, Bloggen und SMS
Marketing von CEBUS
Aktuelles und relevantes Marketingwissen von bekannten Fachautoren
steht Ihnen hier zur Verfügung. Für erfolgreiche Marketingaktionen, für
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Eine Übersicht über alle Themen finden Sie hier
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Marketing Experts contributing for CEBUS: Michael Bauer, Maria Angela Dispinzeri,
Marion Frettlöh, Claudia Göhnermeier, Markus Grutzeck, Constanze Hacke, Richard Lamers, Michelle Nicholson,
Marco Richter, Abigail Shone, John Sinit, Christina Wendt, Dominic B. Wright
Was ist ein List Broker?
Ein reiner List Broker verfügt nicht über einen eigenen Adressbestand, eine Adressdatenbank.
Statt dessen hat dieser Verträge mit einer Vielzahl von Unternehmen (=Listeigner) geschlossen, die
in der Regel einen gesicherten Online-Zugang zu ihren Datenbanken zur Verfügung stellen.
So kann der List Broker sofort prüfen, welcher Listeigner den besten Bestand zur Verfügung stellt,
um die Anderderungen des Kunden optimal zu erfüllen.
Ein leistungsfähiger List Broker, wie z.B. CEBUS, kann durch die hohen Abnahmemengen besonders
günstige Preise für den werbetreibenden Kunden erzielen.
Neue Kommunikationskanäle für das Direktmarketing?
Twitter, Bloggen und SMS
Die Welt verändert sich.
Die Welt verändert sich immer schneller.
Noch vor einigen Jahren bestand das Direktmarketing aus Briefen, Faxen und
gelegentlichen Telefonanrufen.
Heute sind Callcenter und Internet-Newsletter der Standard.
Gleichzeitig zeichnen sich neue Kommunikationskanäle ab:
Twitter, Bloggen und SMS beeinflussen das Kommunikationsverhalten und stellen
somit auch noch Optionen für die Marketingkommunikation dar.
Im Folgenden werden diese Kommunikationskanäle hinsichtlich ihrer
Marketingtauglichkeit unter die Lupe genommen:
SMS
Der „Short Message Service“ ist eine Institution und simsen steht im Duden.
Jugendliche tippen sich die Finger wund und es ist bekannt, das selbst unsere
Bundeskanzlerin bevorzugt simst. Aber ist das simsen auch als
Direktmarketingkanal geeignet? Grundsätzlich ist dieser Kommunikationskanal für
kurze Erinnerungsimpulse nahezu perfekt, da das Signal des Mobiltelefons
unbedingt beachtet und eine kurze Nachricht auch sofort registriert wird.
Allerdings machte in der Vergangenheit der betrügerische Missbrauch von SMS mit
Rückrufoptionen Schlagzeilen und das Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG) verbietet
mit seinem jüngsten Entscheid auch die Neukundengewinnung durch unaufgeforderte
Erstkontakte per SMS.
So eignet sich das SMS im Marketing fast nur noch, um Bestandskunden auf neue
Highlights hinzuweisen: Idealerweise werben so Mobilfunkanbieter für neue
Tarife, der Buchclub verkündet eine Neuerscheinung von dem abonnierten
Lieblingsautor oder die Apotheke weist darauf hin, dass in einer Woche ein neues
Rezept für den chronisch Kranken eingelöst werden muss.
Für derartige Anwendungen ist die SMS allerdings äußerst effizient.
Bloggen
Ursprünglich waren Blogs private Tagebucheintragungen und dies sind sie auch
überwiegend noch heute. Ganz normale Menschen berichten der Weltöffentlichkeit
ihr Alltagsleben, regen sich über Schulnoten auf, schreiben täglich, was sie zu
Mittag kochen oder prahlen mit ihren Erfolgen beim Freizeitfußball. Aber auch
hier werden Stars geboren und einzelne Blogs sind Kult mit täglich vielen
tausend Besuchern aus aller Welt. Einen Meilenstein für Blogs im Marketing
setzte Hape Kerkeling:
Als Horst Schlämmer bemühte er sich um seinen Führerschein, erzählte via
Video-Blog von seinen abenteuerlichen Bemühungen unter Nutzung des
VW-Fahrschulwagens und generierte laut Agentur Tribal DBB hierbei 90.000
Interessenten für VW zwischen 18 und 40 Jahren mit einem gehobenen
Bildungsniveau nach bereits nur knapp 5 Wochen. Der Automobilhersteller VW
outete such erst gegen Ende der Kampagne als zahlender Auftraggeber. Laut
Branchenanalysen war der Schlämmer-Blog sowohl hinsichtlich der absoluten Zahl
der generierten Interessenten als auch in Bezug auf die Kosten-Nutzen-Relation
ein positiver Rekord.
Erfolgreich Bloggen kann eigentlich jeder. Der Blog ist eine Demokratisierung
des Marketing, weil er weniger nach einzusetzendem Kapital, als nach
Geisteskraft verlangt. Durch die Kommentarfunktion findet darüber hinaus noch
eine inspirierende Interaktion mit dem eigenen relevanten Markt – dem Leser –
statt.
Twitter
Twitter ist der neueste Schrei in der schrillen, bunten Werbewelt und
irgendwie eine Mischung aus SMS und Blog: Registrierte Nutzer können kurze,
schriftliche Nachrichten von maximal 140 Zeichen absetzen, welch dann von der
Weltöffentlichkeit oder zumindest von der Twitter-Gemeinde gelesen werden. Diese
kurzen, prägnanten Nachrichten können dank multipler Schnittstellen bereits an
dritte Dienste wie Instant Messaging oder Mobiltelefone gesandt werden. Aufgrund
der Popularität und Schnelligkeit von Twitter speisen inzwischen seriöse
Nachrichtenagenturen oder auch das weiße Haus und Downing Street No 10
regelmäßig Kurznachrichten bei Twitter ein. Als Marketinginstrument nutzen zur
Zeit noch eher celebrities wie Demi Moore und Ashton Kutcher Twitter für ihre
Imagepflege. Ich bin aber überzeugt, dass die Marketingstrategen nahezu aller
größeren deutschen Unternehmen bereits bei www.twitter.com registriert sind, um
ja keine Entwicklung zu verpassen. Sie tüfteln und knobeln und in naher Zukunft
schart sich die wachsende deutsche Twittergemeinde um die ersten
Werbebotschaften, die exakt 140 Zeichen lang sind und uns überall erreichen.
Das wird wieder einen Hype auslösen.
Es wird wieder Marketingpreise und Auszeichnungen hageln.
Und es wird vom nächsten Trend abgelöst werden.
Wann wird es als extravagant, chic und auffällig gelten, einen echten Brief per
Post zu schicken?
Ich glaube, bald!
Dipl.-Kff. Marion Frettlöh
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