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Die KundenzufriedenheitsbefragungTeil 1 (2)
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Was ist eine Zielgruppe?
Eine Zielgruppe ist eine Beschreibung für einen Adressbestand. Wer
sich z.B. für Autorennen interessiert, hat aller Wahrscheinlichkeit auch
Interesse an Reisen zu Autorennen oder gar Ferrari-Fanartikel. Wichtig
ist es, die Zielgruppe möglichst genau zu definieren.
Ein BMW-Fan interessiert sich evtl. auch für Autorennen, aber eher nicht
für Fanartikel von Tennisstars.
Die richtige Zielgruppenauswahl ist das wichtigste und schwierigste
Kriterium für einen Werbeerfolg.
Sind Sie offen für Kritik? Teil 1 (2)
Die Kundenzufriedenheitsbefragung
Was ist zu beachten?
Die Kundenzufriedenheitsbefragung ist ein wichtiges Instrument, um
langfristig den Unternehmenserfolg zu sichern. Wie der Name schon sagt,
beantworten Kunden eine Reihe von Fragen, die Antworten werden danach
ausgewertet. Dies hört sich bei vordergründiger Betrachtung erst einmal einfach
an. Bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung sollten jedoch einige
wichtige Dinge beachtet werden.
Warum sollte man eine Kundenzufriedenheitsbefragung durchführen?
Es gibt mehrere Gründe, aus denen eine Befragung zur
Kundenzufriedenheit
durchgeführt werden sollte. Das Unternehmen erfährt durch gezielte Fragen, in
welchen Bereichen der Kunde zufrieden ist und wo Verbesserungsbedarf besteht.
Die Befragung ist in diesem Sinne ein Instrument zur Qualitätssicherung. Wichtig
ist, dass nicht nur Fragen mit der Antwortmöglichkeit ja/nein abgefragt werden.
Außerdem sollten Prioritäten oder Rangfolgen abgefragt werden, damit die Fragen
nicht nur quantitativen sondern auch qualitativen Charakter haben. Dies ist
besonders wichtig für eine sinnvolle Auswertung.
Welche Arten der Kundenzufriedenheitsbefragung gibt es?
Die Befragung kann durch Face-to-Face Interviews (Interviewer und Kunde sind
beide persönlich anwesend), telefonische Kundenzufriedenheitsbefragung oder
schriftliche Befragung stattfinden. In vielen Fällen ist der telefonischen
Befragung der Vorzug zu geben, da sie kostengünstiger als die Face-to-Face
Interviews ist, sowie eine höhere Beantwortungsquote als die zugesandten
Fragebögen erwarten lässt.
Sollten alle Bestandskunden bei der Kundenzufriedenheitsbefragung
berücksichtigt werden?
Als Faustregel kann man sagen, dass aus kostengründen Kunden mit hohen Umsätzen,
mit Wachstumspotenzial sowie Meinungsbildner vorzugsweise befragt werden
sollten. Außerdem sollten inaktive und abgewanderte Kunden befragt werden, weil
dort oft Unzufriedenheit vorliegt oder vorgelegen hat (Reaktivierungs- und
Rückgewinnungsmöglichkeit).
Wer sollte die Befragung durchführen?
Der Fragebogen sollte vom Unternehmen erstellt und ausgewerte werden. Die
Befragung sollte aus Gründen der Objektivität von einem externen Dienstleister
durchgeführt werden. Low-Budget Call Center mit extremer Massenabfertigung und
einem heruntergeleierten Gesprächstext scheiden aus Qualitätsgründen aus.
Wichtig ist, dass der Kunde sich individuell angesprochen und nicht als Nummer
fühlt.
Welcher Zeitpunkt ist für eine Befragung passend?
Die Befragung kann durchgeführt werden, nachdem ein Kunde größere Umsätze
generiert hat, in festen zeitlichen Abständen oder in Verbindung mit
unternehmensspezifischen Events oder Produktneuheiten.
Was sollte bei der Formulierung der Fragen beachtet werden?
Die Fragen sollten kurz und präzise formuliert werden. Dabei sollten offene
Fragen (Möglichkeit einer freien Antwortsformulierung), geschlossene Fragen
(ja/nein) und Multiple-Choice Fragen (mehrere Antwortmöglicheiten) variiert
werden. Tiefergehende Informationen sind unter Eingabe des Suchwortes
„Fragetechniken“ unter bing.com
oder google.de zu finden. Einige wenige
gezielte Fragen können oft aufschlussreicher sein, als ein langer Fragebogen,
bei denen der Kunde unkonzentriert wird oder die Befragung abbricht. Wichtig ist
außerdem, dass für den Kunden ein eigener Nutzen bei der Beantwortung der Fragen
erkennbar wird, z. B. indem eigenen Verbesserungsvorschläge genannt werden
können, von denen der Kunde letztendlich profitiert.
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Christina Wendt, Diplom-Kauffrau (FH)
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